
Schiller mit neuem Sänger?
Nein – Lichttechniker Ringo checkt die Technik während der Probe.
Damit Ihr mal seht, was mit Euren Mails, die Ihr uns tagtäglich sendet, passiert – hier mal ein Bild.

Die Mails ans Team oder auch die Konzertberichte werden ausgedruckt und beim Catering (dort wo alle vom Team mindestens einmal am Tag vorbeigehen) aufgehängt. Mails, die an eine bestimmte Person gerichtet sind, bekommt der- oder diejenige natürlich persönlich ausgehändigt.
Dafür, das Ihr gestern nicht so sehr mit News verwöhnt worden seid, hab ich mich grade mal dransetzt und – quasi als Wiedergutmachung - einen kleinen Konzertfilm über das Open Air in Weißenfels gebastelt.
Wir sind im Congress Centrum in Hamburg angekommen. Heute wird uns den ganzen Tag ein Kamerateam begleiten, die eine kleine Reportage über den Berufsalltag eines Tourmanagers drehen. Soeren wird also heute kaum eine ruhige Minute haben und mal nicht, wie sonst üblich, verdeckt im Hintergrund arbeiten.

Noch leer - die Halle im Congress Centrum

Tourmanager Soeren vor der Kamera

Wo früher der bedeutendste Lyriker und Prosadichter der deutschen Frühromantik wirkte und sich unter anderem von den Vorlesungen eines gewissen Herrn Schillers inspirieren ließ, fand gestern das erste Open Air Konzert in der Bandhistorie statt.
Allein die Proben erzeugten eine Gänsehaut. Als die Sonne sich langsam verabschiedete und den Himmel in ein zartes Rose tauchte schallten die Klänge der Schiller Tracks über den Hof des Schlosses und wurden zum ersten mal nicht gebremst von den Wänden einer Halle.
Gestern Nacht konnte man eigentlich erst richtig bemerken welche Kraft hinter den Flächen, hinter den Drums und hinter den Stimmen steckt. Das Schloss liegt hoch über Weißenfels und die Musik und das Licht verbreitete sich über die ganze Stadt.
Die Schillerfans hatten sich für diesen speziellen Anlass auch eine schöne Überraschung ausgedacht. Passend zum Song „Schiller“ verteilten sie Wunderkerzen im Publikum und ließen den vorderen Teil der Menschenreihen funkelnd erstrahlen. 5000 Menschen hatten den Weg zum Schloss gefunden und füllten den Hof so sehr, dass einige gar nicht mehr reingelassen werden konnten.

Fans in Hülle und Fülle
Überhaupt war gestern der Tag der netten Überraschungen. Kurz vor dem Konzert versammelte Christopher das ganze Team bei den Bussen und bedankte sich mit einem Champagner-Umtrunk für die bisherige Zusammenarbeit. Alle im Team waren sich einig, das diese Tour zu einer der harmonischsten und schönsten gehöre, die sie bislang erlebt haben.

Champagner-Bergfest
Das Weißenfels Open Air war für uns auch so eine Art „Bergfest“. Die Hälfte der „Tag und Nacht“ Tour ist bereits vorbei. Heute in Hamburg beginnt die zweite Hälfte und die Stimmung im Team ist etwas getrübt, da langsam deutlich wird, das die kleine Team-Familie bald auseinander driften wird. Aber erst einmal freuen wir uns auf die noch vor uns liegenden Konzerte und heute Nacht werden wir erst mal Hamburg rocken.